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Titel:
random paste
Autor:
Basinator
Datum:
13. Dezember 2017 18:02
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Folgendes: Ich kann verstehen, dass einige Leute (die meisten in dieser Gruppe?) der Meinung sind, dass Katzen nicht als Einzeltiere gehalten werden sollten oder dürften.

Nun etwas unangenehm für einige Leser:
In gewisserweise werden Katzenbesitzer hier entmündigt, wenn ihnen hier vorgeworfen wird, dass es ihrer Katze gar nicht gut gehen _kann_, wenn sie alleine gehalten wird und dies zwangsläufig Tierquälerei sei.

Ich erinnere mich noch an die Geschichte mit der Rentnerin vor ein paar Wochen, die hier postete, dass sie eine einzelne junge Katze hält.

Ach, war der Shitstorm groß, dass dies Tierquälerei sei, dass die Katze süß sei, warum man ihr so etwas antue, dass sie leiden müsse. Es wurde scheinbar der Besitzerin nicht im Geringsten zugetraut, in irgendeiner Weise selbst beurteilen zu können, wie gut es denn ihrer Katze geht (ab einer bestimmten Grenze ist es sicher schwierig zu sagen, wie gut ein Tierhalter das beurteilen kann) oder ihre Aussage relativiert, dass die Katze in der alten Familie es mit anderen Katzen echt nicht rosig ging.

Sorry, aber ich fand das "Omabashing" echt daneben. Stattdessen hätte ich mir gewünscht, dass konstruktive Vorschläge gekommen sind und wie sie der Katze trotzdem ein tolles Leben bieten kann, ohne sich eine Zweite anzuschaffen (siehe Probleme oben + Finanzen). Sprich: Konkrete Lösungansätze anstatt unnützer Kommentare (bspw. bzgl. Niedlichkeit der Katze) oder Anklagen.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass es einer Katze gut geht, auch wenn sie alleine gehalten wird. Und wenn ich mir manche Ausrufe hier ansehe, so habe ich das Gefühl, dass Leute vergessen, dass es Tiere von der Natur auch nicht gerade verwöhnt werden. Ich persönlich frage mich oft, ob es eine bestimmte Katze in der Natur wirklich besser ginge als bei ihrem Halter.

PS: Ich persönlich finde es auch in gewisserweise heuchlerisch, wenn Personen es als Tierquälerei bezeichnen, der Katze eine Glocke umzubinden, weil sie damit schwerer bis gar nicht mehr Beute wie Vögel oder Mäuse jagt. Die Heuchelei besteht darin, dass das Leben der Katze - oder ihr Wohl bzw. Vernügen - höher gewichtet wird als das ihrer Beute ohne dies direkt zuzugeben, 
Ich bin dabei der Überzeugung, dass die Freude der Maus, den nächsten Tag noch mitzuerleben, dem 60-Minute- Vergnügen und Stolz der Katze überwiegt.